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4.6.2012
Rekord: 43 Unternehmen suchten Studierende auf der Kontaktbörse
3200 Studierende hat der Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln, die höchste Zahl seit Bestehen der Hochschule. Gleichzeitig sind die Nachwuchskräfte in Ingenieurwesen und Informatik begehrt wie nie bei den Firmen: seit der ersten Gummersbacher Kontaktbörse im Jahr 1999 waren noch nie so viele Unternehmen gekommen, um sich den Studierenden vorzustellen. Längst sind es nicht nur die Stammkunden aus der Region, inzwischen kommen auch internationale Großunternehmen wie Kostal oder OBI auf den Campus, sie reisen an aus dem Ruhrgebiet oder dem Münsterland, aber auch aus München.

Von Automobilzulieferern über Biotechnologie und Energiewirtschaft bis zum Web-TV reichte die breite Palette der Branchen, eigentlich war für jeden und jede Studierende etwas dabei. Trotzdem hätten sich die über 100 Firmenvertreter an den teils sehr umfangreichen Messe-Ständen mehr Besucher gewünscht. An der Werbung kann es nicht gelegen haben: über mehrere Wochen wurden die Ankündigungen der Rekord-Messe auf dem Campus verteilt: auf der Homepage, auf sechs Meter langen Werbebannern, Plakaten, Handzetteln, im Internet auch auf facebook und per mail an alle Studierenden. Für die Werbung, aber auch die gesamte langfristige und aufwändige Vorbereitung hatten sich wieder Informatik-Studierende gemeldet, die dafür den Nachweis ihres Querschnittsqualifikationsprojekts (QQ2) bekommen.

Zehn Studenten und eine Studentin aus vier verschiedenen Ländern hatten sich in Arbeitsgruppen aufgeteilt, sie erstellten unter anderem die 80seitige Kontaktbörsen-Broschüre, entwickelten Ablaufpläne, zeichneten Pläne für die Messestände und Wegbeschreibungen und bestellten die Verpflegung für die über 100 Firmenmitarbeiter. Jede Woche traf sich das Team, begleitet wurde es von der FH-Psychologin Stefanie Gruttauer. Am Tag vor der Messe und am Veranstaltungstag selbst waren einige bis zu 12 Stunden unterwegs, Stände aufzubauen, Schilder zu verteilen, Messestände zu transportieren und vieles mehr - bei durchaus sommerlichen Temperaturen. Gefordert war auch die Elektrowerkstatt unter Leitung von Carsten Roettger, die 43 Stände zu verkabeln, Johannes Josef Bungart und Mario Linke vom Informatik-Institut legten insgesamt 32 Internetanschlüsse und installierten eine Richtfunkstrecke. Den Zeltauf- und Abbau hatte man den Profis überlassen: über 800 Quadratmeter Fläche wurden am Montag auf- und am Dienstag wieder abgebaut. Veranstalter der Kontaktbörse war Manfred Stern vom Büro für Kommunikation und Marketing, unterstützt wurde er von seinem studentischen Mitarbeiter Eduard Braunagel, einem gelernten Veranstaltungskaufmann.

Belohnt wurde die ganz Mühe mit Bestnoten der Firmenmitarbeiter für die Studierenden und ihren Service: 19 mal „sehr gut“ und 15 mal „gut“ (von 35 ausgefüllten Fragebögen) gab es für die Organisation und die Betreuung vor Ort. Auch wenn einige Unternehmen den Besuch ihres Standes nur „ausreichend“ fanden – bis auf eine Firma wollen alle wieder eingeladen werden zur 14. Kontaktbörse im Jahr 2013.
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Kurzbericht über die Kontaktbörse auf dem "Opitz-Kanal" bei youtube:
icon_datei http://www.youtube.com/watch?v=vi4HW4_8XfI

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v.l.n.r.: Eduard Braunagel, Franz Hindel, Shorat Gooklani, Nadim Khan, Markus Wagner, Manfred Stern, Norbert Junior Babassagana, Gihad Charif, Nevin Yildiz, Ahmed Dabbagh, Kenan Inan, Markus Vilz, Jan Müller-Bollenhagen
icon_datei Kontaktbörseteam (3,54 MB)

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icon_datei Kontaktbörse (2,97 MB)
icon_datei Kontaktbörse (3,32 MB)

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