|
|
4.7.2012
Die Rohrleitung am besten berechnet
Unitechnik AG stiftet 600 Euro Preisgeld für FH-Studierende
Die Unitechnik Cieplik & Poppek AG aus Wiehl-Bomig belohnt engagierte Ingenieurstudierende einmal pro Semester mit drei Förderpreisen im Gesamtwert von 600 Euro. Die Studierenden entwickeln dafür im zweiten Semester im Team ein komplettes Projekt: Von der ersten Idee über Lasten- und Pflichtenheft, Programmentwicklung und Handbuch bis zum verkaufsfertigen Produkt. Sie lernen im Fach „Ingenieur-Informatik“ nicht nur das Programmieren in der Sprache „Visual Basic“, sondern auch die Chancen und Risiken der Teamarbeit hautnah kennen. Ihr Produkt und ihre fiktive Firma müssen sie am Ende des Semesters in einer Präsentation vor allen Mitstreitern, Lehrenden der FH und den Vertretern von Unitechnik vorstellen. Dazwischen liegen die „milestones“ mit Präsentationen des jeweiligen Entwicklungsstandes.
Prodekan Prof. Dr. Michael Bongards stellte vor einigen Jahren den Kontakt zu Unitechnik her. Praktikumsleiter für die Studierenden ist der Lehrbeauftragte Dipl.-Ing. Dietmar Hardt. Herr Hardt betonte, dass die Studierenden über die Jahre immer bessere Präsentationen entwickeln und der Unterschied z.B. zwischen dem 3. und dem 4. Platz bei den rund 300 Praktikumsteilnehmern und 49 Teams wirklich gering ist. Dem stimmte auch Rainer Poppek, Vorstandsmitglied der Unitechnik AG, zu. Er übergab die Preise für die Teams des Sommersemesters 2012. Vorher stellte er kurz die Firma Unitechnik vor, die immer wieder auch FH-Absolventen als Nachwuchs sucht. Ein Spezialgebiet von Unitechnik ist Flughafen-Logistik, Anlagen in diesem Bereich baute das Wiehler Unternehmen z.B. im Nahen Osten.
Den ersten Preis in Höhe von 300 Euro erhielt das Team 27. In der (fiktiven) Firma „Electronic Software Products (ESP) waren als Mitarbeiter dabei Lukas Dick, Sebastian Klug,Vera Schulteis, Marvin Simon, Waldemar Stroh, Nevetha Thavarajah. Sie hatten ein Programm entwickelt zum Thema „Optimierung von Rohrleitungen“. Dabei waren nicht nur die verschiedenen Arten und Dichten von Flüssigkeiten zu beachten, sondern auch ihr spezifisches Fließverhalten. Wie die anderen Preisträger hatte das Team ihre Programm-CD mit einer professionell wirkenden CD-Hülle versehen. Außerdem traten sie einheitlich gekleidet in Poloshirts mit Firmenaufdruck an.
Über den zweiten Preis in Höhe von 200 Euro freuten sich die Mitglieder der Firma „RCL Electra“. Ihr Thema war ein Programm zur „Optimierung durch Blindstromkompensation“. Wie die Vorführung der Software zeigte, kann man mit dem Programm die Leistung von Leuchtstoffröhren oder Motoren um bis zu 20 Prozent verbessern. Die Teammitglieder waren Lucas Andrijaitis,Tobias Böhlefeld,Nicolas Guichard, Patrick Kölling,Oliver Kurcheid und Jan Schütt.
Den dritten Preis (100 Euro) erhielt schließlich das Team 13 mit der Firma „Triplepoint Fibre Synaptics“. Die Studierenden entwickelten ein Programm zur „Simulation von Schaltvorgängen in einer RC/RL -Schaltung“. Dabei ging es um das Lade- und Entladeverhalten in elektronischen Bauteilen. Mitarbeiter von TFS waren: Richard Hensengerth, Marlon Holletzek, Oliver Kattwinkel, Sebastian Lautner, Christopher Pfaff, Roxana Rachmanov.
|
|
1. Preis
|
|
v.l.n.r.: Dietmar Hardt (FH Köln), Lukas Dick, Sebastian Klug,Vera Schulteis, Marvin Simon, Waldemar Stroh, Nevetha Thavarajah, Rainer Poppek (Unitechnik)
|
 |
2. Preis
|
|
v.l.n.r.: Dietmar Hardt (FH Köln), Lucas Andrijaitis,Tobias Böhlefeld,Nicolas Guichard, Patrick Kölling,Oliver Kurcheid, Jan Schütt., Rainer Poppek (Unitechnik)
|
 |
3. Preis
|
|
v.l.n.r.: Dietmar Hardt (FH Köln), Richard Hensengerth, Marlon Holletzek, Oliver Kattwinkel, Sebastian Lautner, Christopher Pfaff, Roxana Rachmanov, Rainer Poppek (Unitechnik)
|
 |
|